Klaus`s Schwarzwaldtour 2010

Gruppenbild Damen
Wenn erfolgreiche Anlässe nicht nur wiederholt sondern sogar noch ausgebaut werden, bedeutet das für den Organisator noch mehr Arbeit und für die Teilnehmer noch mehr Abwechslung.
Klaus Loder hat wieder ein Top Wochenende im Schwarzwald organisiert.
Total 17 unverwüstliche Ausdauerfreaks trafen sich übers Wochenende vom 29.-30. Mai 2010 an der Sonnhalde.
Ausgangspunkt war wieder das Sporthotel in Saig. Das Dorf liegt immer noch auf einer Hochebene ca. 1000mü.M. in der Nähe von Titisee / Neustadt.
Der neue Pächter Oliver Rettenberger hat sofort die Fachkundigkeit seiner sportlichen Gäste ausgelotet. Urs Walter wurde sofort in die Pflicht genommen. Er musste die sportlichen Indoorgeräte beurteilen. Als Lehrer ist er sich das Noten verteilen ja gewohnt. Ich glaube Urs hat nicht ganz im Sinne des Chefs geantwortet, denn weitere Anfragen blieben aus.
Schon wieder mussten wir aus wettertechnischen Gründen die Königsetappe vom Sonntag auf den Samstag verschieben.
Klaus konnte uns am Samstag auf die schon im letzten Jahr angedeutete, berüchtigte Kandeltour mitnehmen. Fahrzeit ca. 6h, Distanz ca. 130km.
Die Niederschlagswahrscheinlichkeit lag gemäss dem Mail von Klaus Loder bei 5%. Das traf genau zu. Das Wetter war ausgezeichnet. Zwei, drei Tropfen habe ich tatsächlich gespürt, das waren genau die 5% der Vorhersage. Vielleicht war es auch nur der Schweiss vom Vordermann, egal.
Das Quintett der Gruppe Klaus (Thomas, Martin, Urs und Florian) harmonierte von Anfang an sehr gut. Die Führung wechselte ständig. So kamen wir sehr flott voran. Kurz vor dem Kandel legten wir noch eine Pause beim Bäcker ein. Mit vollem Bauch wuchteten wir uns in die Steigung.
Gewichtsoptimierung am Berg war schon am frühen Morgen Gesprächsthema am runden Tisch.
Klaus war auch an diesem Tag nicht zu topen. Schon am Morgen stellte er uns seine fabrikneue, formschöne, ultra leichte, selbst zusammengebaute Felt-F1-Rennmaschine vor. (Die Navigations-Pflichtausrüstung musste aus Gewichtsgründen zu hause bleiben). Kurz vor dem Kandel entledigte sich unser Gruppenleiter von der körpereigenen Flüssigkeit und zu guter Letzt kippte er auch noch die wertvollen Inhalte der beiden Getränkeflaschen in den Strassengraben. Danach kletterte er in Lance Armstrong-Manier den steilen Berg hoch.
Ohne Flüssigkeit kommt man aber nicht weit. Oben angekommen musste er zuerst eine öffentliche Verpflegungsstelle aufsuchen um zu tanken.
Fazit: Wenn Klaus dabei ist wird’s immer lustig......
Die Rückfahrt zum Hotel war sehr anspruchsvoll aber ohne nennenswerte Ereignisse.
Um die von Hugo Eppler betreute Frauen-Renngruppe (Brigitte, Anita, Heike, Elke, Corina, Christa und Doris) scharten sich auch einige Männer (Bernhard, Daniel, Helmut) die ihre Veloform testen wollten. Hugo machte seine Sache sehr gut. Er formte die Individualisten zu einer homogen Gruppe, er führte seine Gruppe ohne Hilfsmittel wie Karte oder Navi sicher über die vielen Hügel und Täler, die häufig eingelegten Pausen waren gewollt, denn das prachtvolle Panorama konnte man wirklich nur „im Stehen“ voll geniessen.
Dank gutem Teamwork fanden sie auch den Heimweg auf Anhieb.
Weil einige verbissene Teilnehmerinnen aus dem letzten Jahr heuer gekniffen haben, war die Powershopping- Powerwellness- und Powernordicwalking-Gruppe um Vroni Loder etwas klein geraten. Aber auch Vroni wusste sich zu helfen. Auch sie hatte den anspruchsvollen Tag gut überstanden.
Alle freuten sich’s aufs Nachtessen. Das Salatbüfett war reichlich und gut. Der Hauptgang war ausgezeichnet aber für uns Sportler eher eine Vorspeise.
Am Sonntag lief nicht mehr viel. Das einzige was lief war das Wasser. Es lief nicht nur aus dem Hahn, es lief überall. Der Himmel war verhangen und es regnete in Strömen. Ausschlafen war angesagt.
An ein Velotraining war nicht zu denken.
Individuelle Vorschläge am Frühstückstisch wurden dann auch individuell umgesetzt....
Danke Klaus, Danke Vroni es war toll, wir kommen gerne wieder...
Martin Schlagenhauf Lohn, 13. Juni 2010